Nazibällchen

Ich bin vor so zwei Jahren auf ein Rezept für Haferflockenplätzchen gestoßen (einfach zu gleichen Gewichtsanteilen grobe Haferflocken, Zucker und geschmolzene Butter vermischen; dann backen). Das schmeckte wenig verwunderlich erstaunlich lecker.

Und da freut es mich natürlich, auf der überaus informativen Seite Return of Kings (ihr wisst schon, die pickeligen Spätpubertierenden, die Frauen vergewaltigen wollen) zu lesen, dass man das in Schweden auch weiß – und nichtmal bäckt!

Der Artikel ist nicht wirklich lesenswert, da geht es darum, dass sich irgendwelche Gutmenschen darüber aufregen, dass die in Schweden negerbollar genannt werden. Komisch eigentlich, man könnte sich doch auch drüber aufregen, dass die Kaffee enthalten und man sie kleinen Kindern gibt.

Naja, damit sich hier keiner aufregt, habe ich mal einen politisch unprolematischen Namen gewählt. Und weil die echt lecker sind, das Rezept mit etwas seltsam anmutenden Mengenangaben so, dass man es als Deutscher auch nachkochen kann:

100g Butter schmelzen

15 Schnapsglas Haferflocken
5 Schnapsglas Zucker
1,5 Schnapsglas Kakao (ich habe Kaba genommen, geht)
1 Pck. Vanillezucker
1,5 Schnapsglas Espresso

…hinzugeben und auskühlen lassen. Bällchen formen und in Kokosflocken wälzen.

Gerüchtehalber sind sie ganz kalt besser, das weiß ich aber nicht, wir haben sie aufgegessen. Ich nehme außerdem an, dass man den Kaffee auch durch Amaretto ersetzen kann, wenn man Probleme damit hat, Kindern Koffein zu geben.

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