Liebe Linksradikale

ich weiß ja nicht, wie dumm ihr wirklich seid, aber nachdem ihr es schafft, auf indymedia lange, sinnfreie Texte zu publizieren, nehme ich an, ihr könnt lesen.

Lest mal diesen tendenziösen Artikel in der Zeit. Der gefällt euch erstmal, weil der Titel “Autos brennen bei Pegida-Demonstration” viel schöner ist als “verdammte kriminelle linksradikale Assos begehen schwerste Straftaten”.

Ist ja nun nicht so, als wäre der Zusammenhang offensichtlich. Sobald mal ein Flüchtlingsheim brennt, ermittelt der Staatsschutz. Das betont die Presse auch. Nun hoffe ich zwar sehr, dass auch bei den brennenden Autos der Staatsschutz ermittelt, aber hey, wen interessieren Autos? Leerstehende Häuser sind viel interessanter.

Nein, liebe Linksradikale, der Unterschied zwischen “ich zünde eine geplante Flüchtlingsunterkunft” und “ich zünde Autos von Pegida-Demonstranten” an macht euch nicht zu besseren Menschen. Und, liebe Lügenpresse, es wäre nett, das mal klarzustellen. Und, lieber Staatsschutz, auch mal da zu ermitteln. 15.000 Autos werden in Deutschland jährlich angezündet. Und im Gegensatz zu Flüchtlingsunterkünften, wo Leute (verständlicherweise) auf Gaskochern Essen zubereiten, brennen Autos nicht semi-autark.

Aber wen interessieren schon 15.000 brennende Autos, wenn es schwerwiegende Probleme wie rechte Gewalt gibt? Es gibt ja fast so viele rechte Straftaten, wie von Linken angezündete Autos. Gut, natürlich nichtmal jede zehnte eine Gewalttat, aber hey, beschäftigen wir uns nicht mit schweren Straftaten, sondern lieber mit Gedankenverbrechen von Herrn Bachmann. Man muss ja seinen Maßstab behalten!

Die Zeit hat in dem oben verlinkten Artikel tatsächlich Kommentare zugelassen. Da ist eine Menge wegzensiert, aber der Tonfall geht in Richtung “Einige in der Politik scheinen es wirklich darauf anzulegen, dass es mal richtig scheppert”.

Daher, liebe Linksradikale, nur so als kleiner Hinweis: Ihr seid die “alle Menschen sind gleich viel Wert”-Fraktion. Ihr seid die ungezielten Randalierer. Ich bin nur ein harmloser Typ, der seine Ruhe will. Und seine Freiheit. Zum Beispiel die Freiheit, sein Auto nicht aus Angst vor asozialen Arschlöchern in einer kostenpflichtigen Tiefgarage parken zu müssen. Und da muss ich an Jefferson denken:

The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants.

Und da, liebe Linksradikale, bin ich mit euch d’accord: dem Baum ist es egal, wessen Blut das ist. Aber – mit Ausnahme von euch – den anderen Menschen nicht. Die haben da eine ganz klare Präferenz.

Das wäre eigentlich ein guter Schlusspunkt, aber ich habe noch was zum Baum der Freiheit zu sagen: Den gab es ja nun wirklich. Und es gab Leute, denen der nicht passte. Die haben ihn gefällt. Das könnt ihr, liebe Linksradikale, liebe Presse, liebe Regierung, natürlich wieder machen.

Ich weise nur mal darauf hin, dass wir einen neuen pflanzen werden. Ganz traditionell. Und wir ganz genau wissen, wo wir den Dünger herbekommen.

Ganz ehrlich, das könnt ihr doch nicht wirklich wollen – oder?

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