Go fuck Yourselves

Hadmut schreibt einen interessanten Artikel darüber, wie dumme Leute versuchen, Open Source kaputtzumachen. Der verlinkte Post ist lang, aber lesenswert. Tl;dr: Feministen/SJW attackieren gezielt prominente Developer.

Jo. Hmmm… ich bin kein “Nerd” oder “Geek”. Natürlich kann ich einen Computer aus seinen Bestandteilen zusammensetzen – ich hatte in den 90ern (noch) keinen Sex – aber das ist keine großartige Meisterleistung (beides).

Ich habe auch in BASIC Snake (das Spiel auf eurem Nokia-Handy) nachprogrammiert und kann halbwegs html und VBA lesen (und sogar schreiben), aber das ist nicht “programmieren”.

Programmieren ist das, was Nerds und Geeks machen. Öffnet mal google.de, die simpelste Internetseite des Internets, und klickt mit der rechten Maustaste, dann auf “Seitenquelltext anzeigen”. Das machen Geeks und Nerds.

Nun ist das Internet als solches eine Männerdomäne, ganz klischee-ig pickelige Jungs mit zu viel Zeit. Als ich Pubertätspickel hatte, gab es noch kein Internet (zumindest nicht zuhause), aber ich kann nachvollziehen, dass man mit 14, 15 irgendwas machen will. Am liebsten, natürlich, seinen Dödel in irgendein Mädel stecken, auch wenn einem noch nicht so klar ist, wie und wo genau.

Nun gibt es aber auch Leute, die sind älter als ich; Hadmut zum Beispiel, oder halt Linus Torvalds. Die im entsprechenden Alter halt keine willige Frau finden, in die sie ihren Dödel stecken können, und sich daher eine alternative Beschäftigung suchen. Linus Torvalds hat die Zeit dafür genutzt, die Welt ein bisschen besser zu machen. Nicht, um die Welt ein bisschen besser zu machen, sondern um zu zeigen, dass man besser ist als – in diesem Fall – IBM, Apple und Microsoft. Das ist normales Alphamännchen-gehabe, und solche Leute haben selbstverständlich meinen vollen Respekt. Ich würde mir gerne einreden, dass ich das auch gekonnt hätte, aber das wäre gelogen. Ich war zu der Zeit viel zu sehr damit beschäftigt, an Babsis Nippeln zu lutschen. Auch wenn ich viel lieber an Monis … – naja, lassen wir das.

Wir halten an dieser Stelle fest, dass es Männer gibt, die etwas anderes machen als vögeln. Da kommen dann halt Sachen raus wie Linux oder andere Open-Source-Projekte. Frauen machen sowas nicht – auch verständlich, die durchschnittliche 15jährige, die das Bedürfnis hat, dass irgendwer seinen Dödel in sie steckt, kann damit sogar Geld verdienen (es gibt schon einen Grund, warum das verboten ist – wo soll denn sonst die ganze Software herkommen?).

Das eigentliche Problem ist, dass die Leute älter werden. Nehmen wir mal – schlechtes Beispiel – Kim Dotcom-Schmitz. Bisschen Ahnung, dazu Geschäftssinn, und fertig sind die Millionen. Illegal, scheißegal. In den 90ern. Mit dem “Hacker-Spirit” konnte man aber auch in den Nullerjahren noch reich werden – wie Kim – solange man sich eben halt nicht um Gesetze scherte; da musste man nichtmal programmieren können, um eine marginale, diskutable Gesetzeslücke zu finden, um mit Filesharing Milliarden zu machen. Im Endeffekt läuft es also aufs Geld raus.

Und wer hat (natürlich) kein Geld?

Ja, natürlich die Nutten. Die werden halt irgendwann 25, und dann zahlen die notgeilen Freier halt nicht mehr “anständig”. Ist ja nun auch nicht so, als würde ein Motor mit 300.000 km auf dem Tacho noch laufen wie neu. Das ist mit Vaginas nicht anders. Die brauchen aber auch Geld – zum Leben – und sind sich für nichts zu schade (was nun nicht verwundern sollte). Insofern lassen die sich halt – produktiv für beide Seiten – vom Establishment dafür bezahlen, Sachen kaputtzumachen. Hadmut schriebt dazu, dass gewisse SJW-“Codes of Conduct” effektive Arbeit verhindern, und mal ganz ehrlich:

I am the creator of the Contributor Covenant, a code of conduct for Open Source projects. At last count there are over 13,000 projects on Github that have adopted it.

… mag ja schön sein, aber ich bin mir recht sicher, dass das die 13.000 nutzlosesten Github-Projekte sind. Leute im Allgemeinen verstehen aber Technik nicht. Ich auch nicht. Ich weiß nicht, wie ein Motor konkret funktioniert (nur theoretisch). Ich mache dann gerne Parallelen, die Leute verstehen.

Nehmen wir also an, wir bauen ein Auto. Und dann kommt folgende Kritik:

I noticed that you have rejected some pull requests to add some … and that the people submitting thsoe pull requests are POCs (People of Colour). As a suggestion I recommend adopting the Contributor Code of Conduct (http://contributor-covenant.org) to ensure everyone’s contributions are accepted regarless [sic] of their sex, sexual orientation, skin color, religion, height, place of origin, etc. etc. etc. 

Das Problem ist offenbar, dass Vorschläge von Volldeppen abgelehnt werden, wenn dieVolldeppen Neger sind. Oder Frauen. Oder so. Mit der Implikation, dass das an ihrer Hautfarbe, nicht an ihrem Idiotentum läge. Und die Lösung dafür sei der Code of Conduct: Jede Idiotie sei gleich gut.

Joah… Abgase dampfen ja im Winter nun als weißer Dampf aus, das ist total rassistisch. Abgase müssen in Zukunft unbedingt blaugrau sein (#8866c8). Warum? Sexist! 866c8 ist eine ausgewogene Mischung aus Jungs-blau und Mädchen-rosa. Das als blau zu lesen liegt nur am Patriarchat!!!!

Und mit so einem Dreck werden die Entwickler freier Software nicht nur regelmäßig, sondern offenbar gezielt zugemüllt. Da kommt man dann natürlich nicht mehr zum Arbeiten. Der vorgeschlagene Code of Conduct ist effektive, arbeitsanreichernde Zensur:

Examples of unacceptable behavior by participants include:

* The use of sexualized language or imagery
* Personal attacks
* Trolling or insulting/derogatory comments
* Public or private harassment
* Publishing other's private information, such as physical or electronic
  addresses, without explicit permission
* Other unethical or unprofessional conduct

Das sind sechs Punkte. Der einzige, der beim Arbeiten stören würde, ist der fünfte. Leute persönlich fertigmachen. Was wohlgemerkt nur die Feministen machen. Punkt 6 ist gehaltlos; professionelles Arbeiten schließt das eh aus, das ist also tautologisch: Wir sind Profis, weil wir nicht unprofessionell sind. Aber es geht da natürlich nicht um die Arbeit, sondern darum, eine abstrakte und unspezifizierte “Ethik” einzuschieben.

Tja, was soll man dazu schreiben? Fick Dich, Du dumme Hure?

Das wäre halt sexualized (#1), personal (#2), derogatory (#3) und (#4) public harrassment. Das heißt effektiv Autoimmunisierung – natürlich schreibt das so keiner, die schreiben wohl eher “Deine Kritik hat nichts mit dem zu tun, was wir hier machen, was du offensichtlich nicht verstanden hast. Lass uns in Ruhe”, aber das würde die idiotischen o.g. Codes of Conduct ebenso verletzen. Hadmut Danisch verlinkt zumindest noch einen zwei kritische Texte dazu.

Und das ist das traurige: Sogar die Leute, die was sinnvolles, nützlichen machen, müssen ihre Zeit verschwenden, um gegen sowas zu “argumentieren”. Mir ist das zu doof. Ich finde halt – im Gegensatz zu den Deppen – dass man Gesetze nach ihrem Wortlaut, nicht nach ihrer “Intention” zu beurteilen hat. Die Gesetze finden das übrigens auch. Richter zunehmend weniger.

Ich muss ja nun nach deutschem Recht irgendein Impressum angeben, wo sich jede gottverdammte Hure beschweren kann. Nur deswegen mache ich das ja. Und netterweise sogar in Thai, dann ist auch die Post in Thailand zuverlässig. ประเทศเยอรมัน ftw!

Ah, Thema waren ja eigentlich Codes of Conduct: Siehe Titel.

Update: Ich bin mir recht sicher, dass es echt problematisch wäre, den thailändischen König zu diffamieren. Alles andere ist hier OK.

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